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Installation und Austausch von Wasserzählern



Sehr geehrte Kollegen!

Seit nun mehr als einem Jahr achten die Wasserversorger vermehrt auf die richtige Installation bei Sprengwasserzählern. In der Vergangenheit habe ich als Sachverständiger zwischen Installationsunternehmen und den Wasserversorgern vermitteln müssen.

Auf den Anträgen kann man seit etwa einem Jahr folgendes lesen:

„Wir bestätigen den Einbau eines geeichten, beglaubigten Privatwasserzählers und das Vorhandensein von abgesicherten Zapfventilen entsprechend den Einbaurichtlinien der Berliner Wasserbetriebe“ (im Umland dann der jeweilige Wasserlieferant)

Das Augenmerk ist auf den Zusatz „abgesicherten Zapfventilen“ zu richten. Das bedeutet, dass Zapfventile mit Rückflußverhinderer und Rohrbelüfter montiert sein müssen. Sollten diese Art (sehr selten) von Ventilen nicht montiert sein, darf kein neuer Wasserzähler montiert werden, bzw. die Zapfventile müssen gegen die geforderten Ventile ausgetauscht werden.

Achtung:
Die Wasserbetriebe machen jetzt stichpunktartige Kontrollen, hierbei riskieren Sie bei Zuwiderhandlungen Ihre Konzessionen. Viele Kunden wollen die Mehrkosten nicht tragen, allerdings ist die Konzession ein vielfaches Wert, als ein schneller Auftrag.

Es ist zu beachten, dass man durch den Rückflußverhinderer die Leitung nicht mehr entleeren kann, d. h. zu Saisonende muss das Oberteil herausgenommen werden, um die Leitung zu entleeren. Das ist unbedingt (am besten schriftlich) den Kunden mitzuteilen, da es sonst zu Frostschäden kommen kann.

Bei Fragen kontaktieren Sie mich bitte.